USA wollen feststeckenden Schiffen helfen
Für den Fall etwaiger Behinderungen der Initiative zum Schutz feststeckender Schiffe in der Straße von Hormus drohte US-Präsident Trump, dagegen mit Härte vorzugehen.
Quelle: AP
Länder aus der ganzen Welt hätten die USA darum gebeten, ihnen dabei zu helfen, ihre Schiffe zu befreien, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social.
„Zum Wohle Irans, des Nahen Ostens und der Vereinigten Staaten haben wir diesen Ländern mitgeteilt, dass wir ihre Schiffe sicher aus diesen blockierten Wasserstraßen herausführen werden“, damit sie ihre Geschäfte unbehindert fortführen könnten, schrieb Trump weiter. Es handele sich dabei um Schiffe aus Regionen der Welt, die nicht in den Iran-Krieg verwickelt seien.
Sie sind lediglich neutrale und unschuldige Dritte!
US-Präsident Donald Trump
Für den Fall etwaiger Behinderungen der Initiative drohte Trump, dagegen mit Härte vorzugehen.
US-Präsident Trump hat in einem Brief an den US-Kongress die Kämpfe in Iran für beendet erklärt. Seit Beginn der Waffenruhe am 7. April habe es keine Gefechte mehr gegeben.
02.05.2026 | 0:29 min
Trump lässt konkrete Details offen
Der US-Präsident bezeichnete den Vorstoß als „Projekt Freiheit“, das beginnen werde, wenn im Nahen Osten Montagmorgen sei. Wie genau die USA dabei vorgehen wollen, führte er in seinem Post jedoch nicht aus. Trump sprach auch von einer „humanitären Geste“.
Vielen der Schiffe würden Lebensmittel ausgehen sowie andere Dinge, die für gesunde und hygienische Zustände an Bord notwendig seien, schrieb Trump. Er fügte hinzu:
Ich bin mir voll und ganz bewusst, dass meine Vertreter sehr positive Gespräche mit Iran führen und dass diese Gespräche zu etwas sehr Positivem für alle führen könnten.
US-Präsident Donald Trump
Ob das nun angekündigte US-Vorgehen in der Straße von Hormus mit Iran abgesprochen ist, blieb dabei unklar.
Die Verhandlungen im Iran-Krieg stagnieren: Irans Außenminister trifft Putin, Trump plant eine Krisensitzung – Kanzler Merz wirft den USA fehlende Strategie vor.
27.04.2026 | 2:28 min
Trump zuvor noch skeptisch – droht mit neuen Angriffen
Nicht einmal 24 Stunden zuvor hatte sich Trump mit Blick auf die Verhandlungen mit Iran noch skeptisch geäußert. Iran hatte in den Bemühungen um ein Ende des Kriegs jüngst einen neuen Vorschlag übermittelt.
In einer ersten Reaktion, in der er die Prüfung des iranischen Vorschlags ankündigte, hieß es von Trump: Er könne sich nicht vorstellen, dass der iranische Vorschlag akzeptabel sein werde. Zugleich warnte der US-Präsident, es bestehe weiter die Möglichkeit, Iran wieder anzugreifen, sollte sich die iranische Führung in seinen Augen falsch verhalten.
2024 gewinnt Donald Trump in West Virginia deutlich. Nachdem er den Iran-Krieg begonnen hat, steigen auch hier die Preise. Verliert Trump so Rückhalt bei seiner Kern-Wählerschaft?
17.03.2026 | 2:32 min
Iran prüft US-Antwort – Atomstreit bleibt außen vor
Nach Angaben des iranischen Außenministeriums von Sonntag haben die USA inzwischen auf den iranischen Vorschlag geantwortet. Man sei dabei, diese Antwort nun zu prüfen, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai iranischen Medien zufolge. Baghai sagte laut Nachrichtenagentur Fars zudem, im iranischen 14-Punkte-Plan für ein Kriegsende sei kein nukleares Thema vorgesehen.
Irans Atomprogramm und das in der Islamischen Republik angereicherte Uran sind seit langem einer der zentralen Streitpunkte in den Spannungen mit den USA. Berichten zufolge möchte Teheran dieses Thema erst später angehen.
US-Präsident Trump hat erneut mit dem Abzug in Deutschland stationierter Soldaten gedroht. Hintergrund ist die Kritik von Bundeskanzler Merz am Vorgehen der USA im Iran-Krieg.
30.04.2026 | 0:26 min
Straße von Hormus weiter blockiert – Schifffahrt stark eingeschränkt
In den Verhandlungen mit Teheran drängen die USA seit längerem auch auf eine Öffnung der von Teheran weitgehend blockierten Straße von Hormus – bislang allerdings ohne Erfolg: Die Schifffahrt in der für den weltweiten Ölhandel zentralen Meerenge ist weiterhin stark eingeschränkt.
Iran hat nach dem von den USA und Israel begonnenen Krieg mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die USA wiederum haben ihrerseits eine Seeblockade gegen Schiffe verhängt, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen.
Zum 1. Mai wollen die Vereinigten Arabischen Emirate aus der Ölallianz OPEC austreten. Der Zeitpunkt – so Experten – ist inmitten der Eskalation um den Iran-Krieg bewusst gewählt.
28.04.2026 | 2:34 min
Erneuter Vorfall in der Straße von Hormus
Am Sonntag meldete die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) einen erneuten Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus. Der Kapitän eines nordwärts fahrenden Massengutfrachters habe einen Angriff mehrerer kleiner Boote gemeldet, teilte die Behörde auf der Plattform X mit.
X-Post der Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO):
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Zu dem Vorfall kam es demnach elf Seemeilen westlich der iranischen Stadt Sirik. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden, hieß es.
Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete wiederum, ein Schiff sei auf Anordnung der iranischen Marine gestoppt worden, um Dokumente zu prüfen. Diese Maßnahme sei im Rahmen der Überwachungsverfahren erfolgt. Von einem Angriff war nicht die Rede.
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Quelle: dpa, AP
Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, etwa das heute journal am 23.04.2026 ab 21:45 Uhr und das heute journal update am 20.04.2026 ab 23:55 Uhr.
