United senkt Gewinnprognose wegen hoher Kerosinpreise



MFE mit Gewinnsprung – Keine Pläne zum Kauf weiterer Pro-Sieben-Aktien

Der neue Pro Sieben Sat 1-Eigentümer MFE-MediaForEurope hat im vergangenen Jahr seinen Nettogewinn mehr als verdoppelt. Der Nettogewinn habe sich 2025 auf 300,7 Millionen Euro belaufen und war damit mehr als doppelt so hoch wie im Jahr davor, teilte der von der Familie des verstorbenen italienischen Politikers Silvio Berlusconi kontrollierte Medienkonzern am Mittwoch mit. Das operative Ergebnis (EBIT) brach hingegen wegen Restrukturierungs- und Transaktionskosten um 33 Prozent auf 238,6 Millionen Euro ein. Die Netto-Werbeeinnahmen der Gruppe stiegen 2025 auf 3,24 Milliarden Euro nach 2,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,22 Euro je Aktie erhalten.

MFE stellte die Anleger auf ein Übergangsjahr ein, nachdem „transformative Geschäfte“ die Größe des Unternehmens erheblich verändert hätten. Mit dem Erwerb von 75,6 Prozent an ProSiebenSat.1 und 32,9 Prozent an der portugiesischen Impresa ist MFE in sechs europäischen Ländern aktiv. MFE-Finanzchef Simone Sole stellte in einer Telefonkonferenz klar, derzeit keine Pläne zum Kauf weiterer Anteile an ProSieben zu haben.

Der Start ins neue Jahr sei in den einzelnen Regionen unterschiedlich verlaufen, teilte MFE weiter mit. So seien die Geschäfte von Januar bis März in Italien positiv gewesen, während sie in Spanien und Deutschland im negativen Bereich geblieben seien. Ziel für 2026 sei es, die Profitabilität zu verbessern und auf konsolidierter Basis einen positiven freien Barmittelzufluss (Free Cash Flow) zu erwirtschaften. Die Nettofinanzverschuldung lag zum Jahresende bei 2,7 Milliarden Euro.



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