Demokratische Republik Kongo : Helfer kritisieren unzureichende Bekämpfung von Ebola



Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat vor gefährlichen Verzögerungen bei der Eindämmung der Ebola-Epidemie in Afrika gewarnt. Wie die Hilfsorganisation mitteilte, fehlt es an Diagnostik sowie an effektiver Überwachung und
Kontaktnachverfolgung. Zudem würden viele Menschen nicht ausreichend in Notfallmaßnahmen einbezogen. Laut Ärzte ohne Grenzen erschwert das auch die Arbeit von Helfern erheblich.

Die medizinische Notfallkoordinatorin der Organisation in der Demokratischen Republik Kongo, Kate White, sagte, dass die Maßnahmen zu Eindämmung dem Ausbruchsverlauf hinterherhinken würden. Niemand kenne das tatsächliche Ausmaß und wisse ganz genau, wo sich die Krankheit ausbreite. Der aktuelle Ausbruch wird durch das Bundibugyo-Virus verursacht.

Laut der Notfallkoordinatorin sind die Behandlungszentren in der kongolesischen Provinz Ituri überlastet. Bislang wurden dort die meisten Fälle gemeldet.

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