Deutschland bei der WM 2026: Nationalspielern winkt bei WM-Titel Rekordprämie – Sport
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Wichtige Updates
Südkorea dreht das Spiel gegen Tschechien
ZDF verpasst sieben Minuten der WM-Eröffnungsfeier
Mussten die drei roten Karten sein?
Ein unspektakulärer Sieg für den Co-Gastgeber und wenig Protest zum Start
Stadion-Party zum WM-Start in Mexiko
Bei Titelgewinn: DFB-Elf winkt Rekordprämie
Ein möglicher Titel 2022 in Katar hätte jedem Nationalspieler eine Prämie in Höhe von 400 000 Euro beschert. Allerdings schied der viermalige Weltmeister wie 2018 in Russland bereits in der Vorrunde aus.
Rettig betonte, es habe mit der Mannschaft um Kapitän Joshua Kimmich „keine harten Verhandlungen“ gegeben. Das Team sei so sehr von sich überzeugt, dass die Prämie bei einem frühen Aus „gegen null“ gehe. Stattdessen heiße es: „Dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, einen Schnaps mehr.“ Innenverteidiger Jonathan Tah bestätige, dass man „kurz vor“ der endgültigen Einigung sei und es gut aussehe.
Eine kurze Geschichte der deutschen Weltmeister-Prämien:
- 1954: Die ersten deutschen Weltmeister erhielten nach dem „Wunder von Bern“ eine Einsatzprämie von 200 D-Mark pro Spiel, für den Titel gab es 1000 Mark obendrauf. Außerdem bekamen Fritz Walter und die anderen einen Fernseher, einen Lederkoffer und einen Motorroller.
- 1974: Für den Triumph von München gab es für Franz Beckenbauer und seine Mitspieler nach einem handfesten Prämienstreit im Vorfeld 70 000 Mark und einen VW-Käfer.
- 1990: Als die DFB-Elf vom Kaiser als Teamchef auf den WM-Thron geführt wurde, erhielten die Spieler dafür je 125 000 Mark.
- 2014: Das Siegtor von Mario Götze im Finale von Rio bescherte dem Team eine Prämie von 300 000 Euro.
Ilkay Gündogan erwartet eine WM der Einwechselspieler
Nicht nur die aktuelle WM ist mit 48 Mannschaften und insgesamt 104 Spielen so groß wie nie zuvor. Auch im Klubfußball wurden die Spielpläne zuletzt durch Reformen der Champions League und Klub-WM noch weiter verdichtet. Jonathan Tah etwa spielt gerade den dritten Sommer in Folge durch (EM, Klub-WM, WM) und könnte bis zum Ende der WM inklusive aller Freundschaftsspiele mit dem FC Bayern auf 76 Saisoneinsätze kommen.
Gündogan sagt daher: „Ich rechne mit vielen auch frühen Auswechslungen und Rotationen, selbst bei Mannschaften, die erfolgreich unterwegs sind.“ Fürs Niveau der aktuellen WM prophezeit er, „dass sich die Dauerbelastung qualitativ bemerkbar machen wird. Vielleicht wird am Ende die Mannschaft Weltmeister, die am besten mit ihren Kräften umgeht.“
Den ganzen Text meines Kollegen Christof Kneer lesen Sie hier:
Eröffnungsspiel: Zehn Millionen TV-Zuschauer im ZDF
Die Werte zum Auftaktspiel in Mexiko-Stadt übertrafen die Reichweite der Übertragung der Eröffnungspartie der WM 2022 in Katar deutlich. Damals hatten nur 6,21 Millionen Menschen das Duell des Gastgebers mit Ecuador (0:2) gesehen. Beim ersten WM-Spiel 2018 zwischen Ausrichter Russland und Saudi-Arabien (5:0) lag der Wert ebenfalls bei um die zehn Millionen.
Südkorea dreht das Spiel gegen Tschechien
Im zweiten Spiel der Fußball-WM gewinnt Südkorea verdient 2:1 gegen Tschechien. Zunächst gingen die Europäer überraschend nach knapp einer Stunde durch einen Kopfball von Ladislav Krejci nach einem Einwurf von Hoffenheims Vladimir Coufal in Führung. Doch dann drehten In-Beom Hwang in der 67. Minute und Hyeon-Gyu Oh (der im Sommer fast beim VfB Stuttgart gelandet wäre) in der 80. Minute das Spiel. Südkorea trifft nun im zweiten Gruppenspiel auf Mexiko – und wird dort wahrscheinlich ein stärkerer Gegner sein als Südafrika im Eröffnungsspiel.
Davies verpasst Kanadas Auftaktmatch
Davies hatte sich im Mai im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain einen Muskelbündelriss zugezogen. Zwar absolviert der 25-Jährige bereits wieder leichte Trainingseinheiten, für einen WM-Einsatz reicht es aber noch nicht. „Er erholt sich unglaublich gut. Wir bereiten uns darauf vor, die Belastung zu steigern“, sagte Marsch. Eine MRT-Untersuchung am Mittwoch habe positive Ergebnisse erbracht, die Hoffnungen auf einen späteren WM-Einstieg von Davies machen würden. Kanada bestreitet sein zweites Gruppenspiel am 19. Juni gegen
ZDF verpasst sieben Minuten der WM-Eröffnungsfeier
Bernhard Heckler hat für die SZ eingeschaltet:
Vor mehr als fünf Jahren krachte Jiménez im Premier-League-Duell seiner Wanderers mit dem FC Arsenal mit Gegenspieler David Luiz zusammen. Im November 2020 verlor er das Bewusstsein, wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort operiert. Der Schädelbruch und die Verletzungen am Gehirn waren lebensgefährlich. Jiménez erholte sich, gab im August 2021 sein Comeback und spielt seither mit dem Stirnband, um seine Narbe zu schützen.
Mussten die drei roten Karten sein?
Über den ersten Platzverweis müsse man nicht groß reden, sagte Broos, „die Karte kann ich noch verstehen“. Die zweite aber, für ein vergleichsweise harmloses Vergehen? „Da blockt ein Mexikaner meinen Spieler“, klagte Broos in der Pressekonferenz, „das war zu wenig, um eine rote Karte zu geben.“
Zwar waren alle Platzverweise formal korrekt, allerdings empfahl Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich, insbesondere bei den späten roten Karten, den Interpretationsrahmen zu nutzen. Er sagte:
„Ich glaube, es hätte dem Spiel gutgetan, wenn es nur eine rote Karte gewesen wäre. Jetzt reden alle über den Schiedsrichter und das nach einem WM-Eröffnungsspiel. Das bleibt hängen, das ist schade.“
Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich bei Magenta TV
Ein unspektakulärer Sieg für den Co-Gastgeber und wenig Protest zum Start
Zum Auftakt der WM schlägt Mexiko Südafrika mit 2:0, das Aufregendste sind dabei drei Rote Karten. Bei der Eröffnungsfeier singt Shakira diesmal „Dai Dai“ statt „Waka Waka“ – und vor dem Stadion gibt es wenige Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Unsere Texte zum ersten WM-Abend:
Newsdesk
Jan Heidtmann, Mexiko-Stadt
Public Viewing auf der Couch – ganz ohne Lizenz
Für alle, die nicht in die offiziellen Fanzonen hineinkommen, haben sich überall in der Stadt kleinere Versionen davon gefunden. So wie hier direkt an der Absperrung zum Hauptplatz, dem Zócalo. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil die Fifa ein sehr striktes Regiment bei der Vergabe von Lizenzen zum öffentlichen Zuschauen verhängt hat. Die Mexikaner umgehen es einfach – wunderbar!
Stadion-Party zum WM-Start in Mexiko
Burna Boy und Shakira sangen ihren WM-Song „Dai Dai“ live. Danach stieg grün-rot-weißes Feuerwerk in den Himmel. Die Kolumbianerin Shakira ist im Fußball eine alte Bekannte: 2006 tanzte sie barfuß vor dem WM-Finale im Berliner Olympiastadion, 2010 bescherte sie den Fans den Ohrwurm „Waka Waka“.
Newsdesk
Javier Cáceres, Mexiko-Stadt
Wer braucht schon Snacks im Stadion?
Andere Länder, andere Stadionsitten. Zur Mittagszeit Snacks zu finden – schwierig. Rum, Whiskey, Tequila? Kein Problem. 650 ml Doña Margarita (mit Sprite verdünnter Tequila) gibt’s schon für 360 Pesos, in etwa 18 Euro. Ist etwas teurer als 0,7 Liter Bier (290 Pesos). Vermutlich wussten die Azteken schon, dass man das bisschen, das man essen muss, auch trinken kann.
Newsdesk
Javier Cáceres, Mexiko-Stadt
Das Estadio Azteca in Mexiko-Stadt
Newsdesk
Jan Heidtmann, Mexiko-Stadt
Tausende mexikanische Fans wollen WM-Eröffnungsspiel auf dem Zócalo sehen
Doch es war bis zum Morgen unklar, ob der Zócalo überhaupt für Fans zugänglich sein würde. Denn rundherum campieren seit Tagen Lehrer, die für höhere Löhne demonstrieren. Deswegen war der Zócalo, an dem auch der Präsidentenpalast liegt, abgeriegelt worden. Nachdem am Morgen bekannt gegeben worden war, dass der Platz für 60 000 Fans geöffnet wurde, strömten sie zu Tausenden hierher. Trotz langer Wartezeit ist die Stimmung im Moment entspannt.

