Belastung für Gesundheitswesen – 150 Organisationen fordern mehr Hitzeschutz in Deutschland


Die Pflanzen und Gräser auf dem Mittelstreifen in der Frankfurter Allee leiden wegen der anhaltend hohen Temperaturen und fehlender Bewässerung und sind teilweise vertrocknet.

Hitze schutz soll schnell und umfassend Teil des Katastrophenschutzes werden. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Sie sehen das Land nicht ausreichend auf kommende Extremwetterperioden vorbereitet. Die Organisationen fordern deshalb, dass Hitzeschutz schnell und umfassend Teil des Katastrophenschutzes wird.

Extreme Hitze gehöre zu den größten klimabedingten Gesundheitsrisiken, betonte der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhard, in Berlin. Längere und intensivere Hitzeperioden belasteten insbesondere ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen und stellten das Gesundheitswesen vor große Herausforderungen. Der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, Herrmann, beklagte, dass das Thema Hitze an Priorität wieder verloren habe. Dabei sei Klimaschutz der beste Hitzeschutz, so Herrmann. Auch brauche es ein größeres Bewusstsein für diese Problematik in der gesamten Bevölkerung.

Diese Nachricht wurde am 10.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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