WM 2026: Feindschaftsspiel | DIE ZEIT
Als hätten die drei Gastgeber noch nicht deutlich genug demonstriert, wie verkorkst ihr Verhältnis gerade ist, wird es bei dieser Fußballweltmeisterschaft nun also separate Eröffnungszeremonien geben. Die erste, am 11. Juni in Mexiko-Stadt, soll nach Angaben des Weltfußballverbands Fifa eine Feier der mexikanischen Kultur werden, mit einheimischen Stars, indigenen Künstlern und Folklore. Tags darauf will Kanada in Toronto seine »Diversität und Gemeinschaft« zelebrieren, hauptsächlich mit kanadischen Sängerinnen und Sängern. Zuletzt folgt ein »hochenergetisches Spektakel« in Los Angeles, bei dem die US-Popsängerin Katy Perry auftreten soll. Diese immerhin pflegt exzellente Beziehungen ins nordische Nachbarland: Sie ist mit Kanadas Ex-Premierminister Justin Trudeau liiert.
