Big Dope: Amerikas Opioid-Epidemie
Die Inhaberfamilie Sackler vermarktet das Medikament jahrelang aggressiv und verharmlost das Suchtpotenzial, indem sie behauptet, das Abhängigkeitsrisiko läge unter einem Prozent. Hunderttausende geraten in die Sucht: für die Sacklers ein Milliardengeschäft.
Skandal um Pharmaunternehmen der Sackler-Familie
Der Sackler-Clan und das Pharmaunternehmen Purdue sind untrennbar mit der Opiod-Krise in den USA verbunden. Das Schmerzmittel mit dem Handelsnamen OxyContin, das 1995 auf den Markt kommt, entwickelt sich zum Bestseller.
Pharmareferenten beeinflussen Ärzte in ihrem Verschreibungsverhalten und raten auch bei moderaten Schmerzen zu unnötig hohen Dosierungen über längere Zeiträume. Die Dokumentation arbeitet den Pharmaskandal auf und zeichnet den Aufstieg und Fall von Purdue Pharma nach.
Inside Purdue Pharma
Zwei ehemalige Purdue-Pharmareferenten berichten über die Arbeitsmethoden des Konzerns, zwei Anwälte ordnen die Vorkommnisse juristisch ein. Auszüge aus internen E-Mails und Dokumenten sowie Mitschnitte von Anhörungen verdeutlichen die Skrupellosigkeit, mit der die Sackler-Familie vorgeht, um ein Milliardenvermögen zu erwirtschaften.
Die Opioid-Epidemie in den USA hat bereits Hunderttausende Menschen das Leben gekostet. Als Auslöser gilt die Pharmaindustrie, die aus Profitgier das Suchtpotenzial von Schmerzmitteln verharmlost.
