Dieser Filmpreis hat endlich mal gerockt

Der Ehrengast des Abends sprach aus, was viele der Anwesenden nach gut viereinhalb Stunden vermutlich ebenfalls gedacht haben. Man hat ja tatsächlich schon enorm viele zähe Filmpreis-Galas erlebt, erst recht diejenigen, die bereits seit 60 Jahren im Geschäft sind. Aber eines, da hatte Wim Wenders recht, war diese Lola-Verleihung ganz sicher nicht: langweilig. Gut, die zehn Lolas für Mascha Schilinskis Mehr-Generationen-Frauenporträt „In die Sonne schauen“, inklusive der Preise für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch, waren so vorhersehbar und spannungsarm wie auch hochverdient.
